Zunächst die gute Nachricht: es war heute in keiner Weise rutschig- dafür aber matschig ohne Ende. Doch der Reihe nach. Für den heutigen Montag stand meine Haus-und-Hof-Mainrunde auf dem Plan. Nachdem ich den ersten Regenschauer noch daheim abgewartet hatte, ging es auf die Piste. Allerdings hatte Petrus anscheinend nur darauf gewartet, denn es fing direkt wieder stärker an zu regnen. Unten am Main war es zum Teil extrem matschig, so dass sich nach dem ersten Drittel der Strecke ein kleines Laufteufelchen auf meine Schulter setzte und mir ins Ohr flüsterte, dass ich zurück laufen solle. Dieser Gedanke wurde aber schnell wieder vertrieben, denn bei 24 Grad, Sonne, einer bemoosten Waldstrecke und leichten Brise kann ja jeder laufen. Allerdings hatte das Wetter und die Strecke teilweise nichts mehr mit “Fritz Walter Wetter” zu tun, da sich ein Schlammloch ans nächste reihte und es ohne Unterbrechung regnete. Umso zufriedener war ich, als ich dann nach ca. 14 Km zuhause zurück im “Stall” war. Und in dem Moment, wo ich die Haustür aufgeschlossen habe, schloss Petrus die Schleusen. Am Timing sollte ich noch arbeiten.
Da musst auch du durch – wie du schon sagst, bei schönem Wetter kann das jeder, und in diese Winter haben die Fitness-Studios großen Zulauf, wie ich gerade gelesen habe, alles Schönwetter-Läufer, wir doch nicht, gell ?
Ne, Schönwetterläufer beim besten Willen nicht. Wenn der innere Schweinehund erstmal besiegt ist, dann läuft es-im wahrsten Sinne des Wortes
Ich finde, dass man sich nach einem Lauf im Regen und Matsch nach der Dusche noch besser fühlt als nach einem Schönwetterlauf. Obwohl ich natürlich auch eigentlich letzteres vorziehe, aber wenns nicht anders geht dann muss man da eben durch (wenn man kein weichei ist
) und als Belohnung gibts danach ne extra Portion “Feelgood”