Die Runningsocke

Heute habe ich was neues ausprobiert: Runningsocken.
Ja! So steht das auf der Verpackung. Ich habe lange gebraucht, um mich für den Kauf zu entscheiden. Aber als ich mittlerweile wirklich jedes Mal nach dem Laufen ein paar Blasen an den Füßen zählen konnte, habe ich mich dann endlich entschließen können.
Wenn man es genau betrachtet, ist der Grund für mein Zögern verständlich. Ich war eigentlich nie so der Fan von Funktionskleidung. Und gerade dieses ganze Joggingoutfit, was man sich so zusammenkaufen kann, ist mir zunächst einmal suspekt. Ich bin der Meinung, dass meine Hose jetzt nicht unbedingt atmungsaktiv sein muss, damit ich laufen kann.
Gut, aber vielleicht ist meine Abneigung und Skepsis der Sportbekleidung als solcher schon grundlegend ein ästhetisches Problem. (Wenn ich mich bis zu diesem Satz noch nicht unbeliebt gemacht habe, werde ich das sicherlich gleich glänzend nachholen können!). Wie soll man denn diese endlos wirren Kombinationen aus Tarn- und Warnfarben deuten? Beruhigendes Blau mit neon gelben Streifen etc. Da hilft noch nicht einmal die Vorstellung, dass Kontraste ja im Normalfall helfen bestimmte ästhetische Elemente hervorzuheben und wirken zu lassen. Bei Sportbekleidung funktioniert es für mich in jedem Falle nicht. Und so ist es auch kein Wunder, dass ich die Verkäuferin im Laden, nach der Feilbietung ihrer Sockenware fragte, ob sie die auch in schön hätte. Daraufhin war sie einwenig verlegen und verwies dann mit einem kleinen Lächeln auf ein noch häßlicheres Modell. Gut, das sollte dann wohl klar sein. Ich habe das Paar in weiß und schwarz und grau-schwarz meliert genommen. Das ging.
So, heute also ausprobiert. Ich muss sagen, genauso, wie ich mich nach einer Weile an die Optik meiner Schuhe gewöhnt habe, sind diese Socken gerade dabei einen Platz in meinem Joggerherz zu erwerben. Hier kommt wieder die funktionelle Ebene ins Spiel. Es sind HERVORRAGENDE Socken! Ich bin so flockig und wolkig in meinen Schuhen gelaufen, wie noch nie. Keine Naht in Sichweite, die Blasen verursachen hätte können. Ich bin begeistert.

Gut als mein Fazit wäre, dass bestimmte Funktionskleidung zur Behebung von Beschwerden oder Problem beim Sport wohl schon ganz sinnvoll sind. Und wenn sie es wirklich wert sind (und das waren die Socken, trotz der 7,50 Euro) dann ist das Geld doch ganz gut investiert. Allerdings muss ich mich noch einwenig an diese Bezeichnung gewöhnen: Runningsocke…uhaaa.



4 Responses to “Die Runningsocke”

  1. Gerd Gerd sagt:

    Cool!
    Mach mal ein Bild. Ich möchte die “Runningsocke” mal sehen. ;-)

  2. Bernd Bernd sagt:

    Da will ich dann mal hoffen das die “Runningsocke” lange hält und nicht schon nach kurzer Zeit ein Loch darin ist. Dann wäre das ein teures Vergnügen.

    • Linda Linda sagt:

      Ja, das stimmt wohl, aber ich mein andere Socken halten ja auch lange. Und ich jogge ja nicht 7 Mal die Woche. Also eine Hoffnung ist da. 7,50 für ein paar Socken ist schon viel. Andererseits habe ich jetzt blasenfreie Füße! Was für ein Luxus…

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